Joggen ist im Trend und viele Anfänger probieren sich an diesem Laufsport – doch scheitern sie nach wenigen Wochen kläglich. Der Grund: Lauf-Anfänger wissen über ihre Kondition nicht Bescheid und überfordern sich in den ersten Wochen. Das schwächt nicht nur den Körper, sondern auch die Motivation. Pulsmesser schaffen Abhilfe, indem sie objektiv Auskunft über die Leistung des Körpers geben. Denn durch den Puls lässt sich effizienter trainieren – das Laufen wird insbesondere für Anfänger angenehmer. Denn Anfänger sollten vorerst im aeroben Pulsbereich von 135-145 trainieren. Eine Pulsuhr gibt darüber Auskunft, da Lauf-Anfänger häufig kein Gefühl für ihren Puls haben und bei unaeroben Werten von über 160 über 30 Minuten lang überfordern.
Mittlerweile vertreiben auch einschlägige Discounter zur Saison Pulsuhren, die sich sehen lassen können. Profi Jogger werden wahrscheinlich über diese 30-Euro-Geräte lachen. Doch für Jogging-Einsteiger ist das eine günstige und sinnvolle Investition, um sich am Anfang der Lauf-Karriere nicht zu überschätzen. Diese günstigen Pulsuhren geben neben Auskunft der Herzfrequenz auch eine Übersicht über vergangene Laufleistungen. Je nach Modell speichert eine Pulsuhr aus dem günstigen Preissegment die Laufleistung der letzten 30 Lauf-Sessions. Meisten beinhalten diese Pulsuhren neben dem klassichen Pulsmesser und einer Memory-Funktion auch eine Uhr, eine Stoppuhr sowie Alarm und Kalorienrechner.
Günstige Pulsuhren empfangen die Pulsdaten während des Joggens aus einem Brustgurt der zumeist mit im Angbot von der Pulsuhr enthalten ist und ebenfalls Batterie betrieben ist. Um Störungen bei der Übertragung an die Pulsuhr am Armgelenk während des Laufs zu vermeiden, sind die Daten verschlüsselt. Doch insbesondere in der Nähe von Stromleitungen kann es zu falschen Werten kommen, was besonders häufig bei günstigen Pulsuhren vorkommt. Auch kann nicht immer von verlässlichen Werten ausgegangen werden. Doch sind günstige Pulsuhren ein gutes Einsteigerprodukt im Bereich des Joggings, um grob ein Gefühl für den eigenen Puls und Leistungsgrenzen beim Laufen zu erhalten.
Höherpreisige Pulsuhren können auch ohne Brustgurt betrieben werden und messen den Puls direkt am Handgelenk. Das Premium Preissegment bietet zudem Pulsuhren mit Sensoren, die ein auf den Jogger abgestimmtes Jogging Übungsprogramm zusammenstellen, gegen Aufpreis sogar Höhenmeter, Luftdruck, Standort und zurückgelegte Kilometer auf Basis von GPS-Daten anbieten.